Xenonlicht

Webber | 09.12.2010 - 20:21

In manchen Frontscheinwerfern von Kraftfahrzeugen wird Xenonlicht eingesetzt. Der Begriff bezeichnet die Verwendung von einer sog. Gasentladungslampe im Fernlicht oder im Abblendlicht. Verwendet wird Xenonlicht seit circa 1991 mit steigendem Erfolg. Für das Abblendlicht und das Fernlicht wird dieselbe Lampe mit Xenonlicht eingesetzt. Zur Umschaltung auf das Fernlicht wird dabei eine spezielle Blende aus dem Strahlengang geklappt.

Ein Xenonlicht funktioniert wie folgend: Ein Lichtbogen brennt zwischen den beiden Wolfram-Elektroden der Gasentladungslampe. Die Gasmischung innerhalb des kleinen Glaskolbens setzt sich aus Xenon, Quecksilber und Metallsalzen zusammen. Die Mischung soll das Xenonlicht auf eine tageslichtähnliche Farbe von circa 5.000 bis 6.000 Kelvin senken, da es sonst einen violetten Schein hat. Ein Hochspannungsimpuls wird über ein elektronisches Vorschaltgerät erzeugt und zündet die Gasmischung. Es steuert außerdem die konstante Leistung für das Xenonlicht. Moderne Fahrzeuge verfügen häufig über Xenonlicht mit zwei Doppelscheinwerfern. Sie bestehen aus vier Brennern und vier Vorschaltgeräten. Xenonlicht ist vor allem vorteilhaft, weil es etwa viermal solange hält, wie ein Halogenlicht. Defekte an einem Xenonlicht sind jedoch schwer zu erkennen und zu reparieren, da sie nicht an einem durchgebrannten Glühdraht liegen.

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