Zündkabel

Webber | 09.12.2010 - 20:17

Zündkerzenkabel, häufig nur Zündkabel genannt, verbinden die Fahrzeug-Zündspule mit der Zündkerze mittels Elektrik. Durch die Zündkabel wird die in der Zündspule generierte Hochspannung in Zündspannung umgewandelt und an die Zündkerze abgegeben. Die Zündspannung kann dabei bis zu 30.000 Volt betragen. In der Zündkerze wird dann ein Zündfunken erzeugt. Die Hauptaufgabe der Zündkabel besteht darin, für eine sichere Verbindung der beiden Elemente zu sorgen sowie eine zuverlässige Energie-Übertragung zu gewährleisten.

Es gibt verschiedene Bauformen für Zündkabel, je nach Fahrzeugmodell. Sogenannte Widerstands-Zündleitungen arbeiten mit Widerstandsdraht. Wirkwiderstands-Zündleitungen hingegen verlassen sich auf Kohlewiderstand. Kupfer-Zündleitungen funktionieren ganz ohne Widerstand. Sie werden dann als Zündleitung verwendet, wenn die Zündkabel motorbedingt von unterschiedlicher Länge sind. Der zur Funkentstörung benötigte Widerstand befindet sich in dem Fall stattdessen im Zündkerzenstecker. Die im Motorraum befindlichen Zündkabel unterliegen vielerlei Fremdeinflüssen.

Sie können beispielsweise durch Salzwasser, ungeeignete Reinigungsmittel oder sogar Marderbisse geschädigt werden. Aus diesem Grund erreichen sie in der Regel fast zum selben Zeitpunkt ihre Verschleißgrenze. Sie auszutauschen ist nicht immer einfach. Einige Hersteller bieten daher fertig konfektionierte Kabel mit passenden Steckern an. Zündkabel stehen meist unter hoher, kontinuierlicher Belastung, bei Motorrädern noch mehr als bei Automobilen.

You can leave a response. Pinging is currently not allowed.

Leave a Reply