Aquaplaning
Aquaplaning© Stephane Bonnel / Fotolia.com

Aquaplaning: Gefahr auf nasser Fahrbahn

Als Aquaplaning bezeichnet man Wasserglätte, die das Aufschwimmen der Fahrzeugreifen auf einem Wasserfilm der nassen Fahrbahn verursacht. Durch Aquaplaning kann der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.

Der Reifen haftet bei Aquaplaning nicht mehr direkt auf der Straße, sondern auf dem Wasser. Dies hat zur Folge, dass sich das Fahrzeug durch gewollte Aktionen eines Fahrers weder lenken, führen oder bremsen lässt. Das Fahrzeug gerät unter Umständen ins Schleudern und wird gefährdet.

Wie entsteht Aquaplaning?

Aquaplaning wird in seiner Gefährlichkeit durch verschiedene Faktoren beeinflusst, als da wären: Die Tiefe des Wasserfilms, die Intensität des Regens, die Beschaffenheit der Fahrbahn. Auch spielen Neigungen der Fahrbahn eine wesentliche Rolle – Aquaplaning hat auf abschüssigen Straßen oder bei schwereren Fahrzeugen und höheren Geschwindigkeiten gefährlichere Auswirkungen. Auch bei abflauendem Regen dauert es etwas, bevor der Wasserfilm auf einer Straße sich abbaut – deshalb ist Aquaplaning nicht unbedingt von der Niederschlagsintensität direkt abhängig.

Was verhindert Aquaplaning?

Schmale Reifen, die in ihrem Profil ausreichend tief veranlagt sind und einen angemessenen Luftdruck besitzen, können die Gefahren des Aquaplaning grundsätzlich eindämmen. Insbesondere Winterreifen (mit ihrem höheren Profilvolumen) sind besser gegen diese Gefahr ausgerüstet als Sommerreifen. Fahrern wird der Rat gegeben, dass sie bei Aquaplaning weder bremsen noch lenken, sondern auskuppeln sollten.