Bremse
Bremse© Bartłomiej Szewczyk / Fotolia.com

Wie funktioniert die Bremse im Auto?

Die Bremse gehört im Auto zu den wichtigsten Bestandteilen. In einem PKW gibt es die Feststellbremse, die das Wegrollen des Autos bei Stillstand verhindert, und die Betriebsbremse, die die Fahrgeschwindigkeit vermindert.

So arbeitet die Bremse

Die Bremse im PKW bezeichnet man auch als Scheibenbremse. Durch einen Tritt auf das Bremspedal wird mittels Hydraulik die Bremse aktiv. An den Rädern bremsen mehrere Scheiben das Rad, dabei kann es zu einer extremen Erwärmung kommen und eine Energieübertragung wird ermöglicht. Mittlerweile gibt es verschiedene Systeme, die diese entstehende Wärmeenergie auffangen und dem PKW wieder zur Verfügung stellen. Die Bremse wird in der Regel durch einen Bremsverstärker unterstützt. Dieser Verstärkt den Pedaltritt des Fahrers und ermöglicht die nötige Bremskraft.

Der elektronische Bremskraftverteiler

In der heutigen Zeit spielt bei der Bremse zudem die elektronische Bremskraftverteilung eine besondere Rolle. Die Geschwindigkeiten, die Kraftfahrzeuge erreichen, werden immer größer, die Beschleunigung wird immer effektiver. Genauso wichtig ist es aber auch, das Auto wieder zum Stehen zu bringen und zwar sicher. Die elektronische Bremskraftverteilung unterstützt ein sicheres Abbremsen und kann verhindern, dass ein Wagen ausbricht oder ins Schleudern gerät.

Die elektronische Bremskraftverteilung macht das Bremsen sicherer

Die elektronische Bremskraftverteilung hat die Aufgabe, die Bremskraft nicht nur auf bestimmte Räder zu konzentrieren. Meist werden die Vorderräder zuerst stark abgebremst und der Schwerpunkt des Kraftfahrzeuges ändert sich in kurzer Zeit. Die Hinterräder weisen einen deutlichen Traktionsverlust auf und eine geringere Traktion kann schnell das Blockieren der Hinterräder bedeuten. Eine elektronische Bremskraftverteilung wirkt dem entgegen und verteilt die Bremskraft auf alle Räder am Fahrzeug, verhindert so, dass sich der Schwerpunkt des Kraftfahrzeuges ändert und dass Traktionsverluste zum Blockieren von Rädern führen.

Von der mechanischen zur elektronischen Bremskraftverteilung

Ohne eine elektronische Bremskraftverteilung würden Autos bei hohen Geschwindigkeiten viel schneller ausbrechen, durch ein Blockieren der Räder würde das Fahrzeug schwer kontrollierbar sein. Noch bis in das Jahr 2000 hinein wurde auf eine mechanische Bremskraftverteilung gesetzt, jedoch entsprach diese nicht mehr den Anforderungen. Die elektronische Bremskraftverteilung hielt Einzug in alle gängigen Kraftfahrzeuge und bot durch elektro-hydraulische Arbeitsweise ein wesentlich höheres Maß an Sicherheit.