Kleinkrafträder
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Kleinkrafträder: Was zählt dazu?

Kleinkrafträder, auch Mofas oder Mokicks genannt, haben einen Hubraum von maximal 50 Kubikzentimeter, können nicht schneller als 45 Stundenkilometer fahren und bis zu zwei Personen befördern.

Kleinkrafträder – umgangssprachlich auch Mofa, Moped oder Mokick genannt - sind motorisierte Zweiräder. Mit ihnen können maximal zwei Personen befördert werden und üblicherweise fahren sie mit Elektromotoren oder Benzin. Der EU-Führerschein nennt noch ein paar handfestere Kennzahlen: Demnach haben Kleinkrafträder einen Hubraum von maximal 50 Kubikzentimeter und können nicht schneller als 45 Stundenkilometer fahren.

Was noch als Kleinkraftrad zählt

Allerdings tragen auch motorisierte Zweiräder, die bauartbedingt noch eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometer pro Stunde erreichen können, die Bezeichnung Kleinkrafträder. Genau genommen erstreckt sich die Bezeichnung "Kleinkrafträder" auch noch auf die Zweiräder, die in der früheren DDR bis zu 60 Stundenkilometer erreichten - doch die Mokicks sind im Allgemeinen bereits Geschichte.

Welchen Führerschein man braucht

Kleinkrafträder erfordern in Deutschland einen Führerschein der Klasse M, der in den Klassen A1, A, B beziehungsweise T schon eingeschlossen ist. Kleinkrafträder können bereits ab 16 Jahre betrieben und im Straßenverkehr gelenkt werden. In Österreich ist eine diesbezügliche Grenze bei 15 Jahren festgelegt.