Ruheversicherung
Ruheversicherung© Frank Gärtner / Fotolia.com

Wann eine Ruheversicherung sinnvoll ist

Interessant ist eine Ruheversicherung für Autohalter mit Kabrio, Oldtimer, Youngtimer oder auch Wohnmobile. Diese Autos werden meist nur in den Sommermonaten bewegt, die restliche Zeit stehen sie still. Genau dann greift die Ruheversicherung.

In der Kfz-Versicherung gibt es eine sogenannte Ruheversicherung. Auch wenn der Begriff nicht jedem bekannt ist, nehmen doch recht viele Autofahrer eine solche Versicherung in Anspruch. Im Grunde wird eine Ruheversicherung oft von Fahrzeughaltern genutzt, die eine Oldtimer, einen Youngtimer, ein Kabrio oder aber ein Motorrad fahren.

Ruheversicherung schützt das stillgelegte Fahrzeug

Solche Fahrzeuge werden im Winter nicht gefahren, sondern nur bei schönem Wetter - sprich im Frühling und Sommer, selten auch im Herbst. Die Ruheversicherung dient dazu, diese Fahrzeuge auch in der Zeit zu versichern, in der sie nicht bewegt werden. Das Fahrzeug darf in dieser Zeit zwar nicht genutzt werden, ist aber vor Schäden durch Autodiebstahl oder äußere Einflüsse versichert. Maßgeblich für die Ruheversicherung ist, dass der Versicherte die vorübergehende Stilllegung des Fahrzeugs der zuständigen Zulassungsbehörde meldet. Der Zeitraum muss sich mindestens über zwei Wochen erstrecken und gilt höchstens für 18 Monate. Des Weiteren müssen zwischen der An- und Abmeldung mehr als zwei Wochen liegen.

Wogegen ist man bei der Ruheversicherung versichert?

Die Ruheversicherung sichert Schäden ab, die während der Stilllegung eintreten können. So werden beispielsweise Schäden am Auto durch Sturm, Hagel oder Blitz von der Versicherung ersetzt. Auch einem Diebstahl und Raub wird vorgebeugt. Wenn das Fahrzeug unbefugt benutzt wird oder es zu Beschädigungen durch Brände oder Explosionen, kommt die Versicherungsgesellschaft ebenfalls für den entstandenen Schaden auf. Die Regulierung des Schadens fällt immer dem Versicherer zu, der als letzter eine Versicherungsbestätigung bei der Zulassungsstelle hinterlegt hat.

Bedingungen für eine Ruheversicherung

Für eine Ruhversicherung fallen keine Beiträge an. Sie umfasst je nach Versicherungsanbieter in der Regel nur die Leistungen der gesetzlichen Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie kann jedoch auch ein Teilkaskoversicherungsschutz enthalten, wenn bei Stilllegung eine Teilkasko- oder Vollkasko bestand. Wichtig ist, dass die Fahrzeuge während der Ruheversicherung nicht im Straßenverkehr benutzt oder öffentlichen Plätzen geparkt werden dürfen. Das Fahrzeug ist in einer Garage abzustellen.

Sollte das Fahrzeug während der Ruheversicherung doch bewegt werden, besteht im Schadensfall kein Versicherungsschutz. In diesem Fall muss der Versicherungsnehmer muss für den entstandenen Schaden selbst aufkommen. Möchte man sein Fahrzeug für mehr als 18 Monate stilllegen, empfiehlt sich eine kostenpflichtige Garagenversicherung abschließen, da die Ruheversicherung über diesen Zeitraum hinaus nicht mehr gültig ist.

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