Standschaden
Standschaden© Tony Taylor stock / Fotolia.com

Schleichende Standschäden am Auto vermeiden

Wer rastet, der rostet! Diese Redewendung trifft auch auf Autos und Motorräder zu. Werden Fahrzeuge über lange Zeit nicht gefahren, entstehen Standschäden, die den Fahrzeugwert mindern. Doch man kann gegen das schleichende Rosten vorgehen.

Nicht nur ein Unfall kann ein Auto beschädigen. Kraftfahrzeuge, die über einen längeren Zeitraum unbewegt an einem Ort stehen und nicht gefahren werden, können von einem sogenannten Standschaden betroffen sein. Wie der Name schon sagt, entsteht ein Standschaden bei längerem Stillstand eines Fahrzeuges. Die Rede ist hier nicht von Tagen oder Wochen, sondern eher von vielen Monaten oder Jahren. Ein Standschaden kann jedes Auto ereilen, der kleine Stadtwagen ist davon genauso betroffen wie die luxuriöse Nobelkarosse.

Im Freien ist die Gefahr eines Standschadens höher

Steht ein Auto im Freien, nicht überdacht und in keiner Garage, ist die Gefahr eines Standschadens besonders groß. Etliche Bauteile können dabei angegriffen und in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein abgefallener oder durchgerosteter Auspuff ist ein sehr häufiger Schaden, wenn ein Auto sehr lange steht. Über die Wintermonate kann ein Standschaden sehr viel schneller auftreten und ist wahrscheinlicher als in den Sommermonaten.

Hin und wieder bewegen schützt vor Standschäden

Aber auch ein Garagenwagen hat so seine Probleme mit dem langen Stehen. So ändert sich die Beschaffenheit der Reifen. Durch Temperaturschwankungen und extreme Wärme und Kälte kann das Gummi porös werden und die Reifen sind in ihrer Qualität extrem abgeschwächt. Kraftstoffleitungen, der Tank etc. gehören auch zu den Bauteilen, die gerade durch langes Stehen Schaden nehmen können. Ratsam ist es, ein Auto immer und regelmäßig zu bewegen, nur so kann einem Standschaden vorgebeugt werden und böse Überraschungen bei Wiederinbetriebnahme bleiben aus.